Keine Macht den Drogen!

Am Aschermittwoch den 01.03.2017 durften wir, die Azubis des ersten Lehrjahres, zusammen mit unseren Ausbildern und den Azubis der ebenfalls in Neustadt ansässigen Firma „Intertec“ zu einen Betriebsausflug, welcher unter dem Thema „Suchtmittel (k)ein Problem im Unternehmen“, zur Johannesbad Fachklinik Furth im Wald antreten. Das Ziel des Ausfluges war die Aufklärung von übermäßigem Alkoholkonsum und Drogenmissbrauch.

Als wir unsere Fahrt um 7:00 Uhr starteten, machten wir uns erst einmal keine Gedanken darüber, was uns erwarten würde. Nach einer zweistündigen Busfahrt erreichten wir die Klinik. Diplom-Sozialpädagogin Isabella von Obstfelder begrüßte uns und führte uns in den Veranstaltungsraum.

Dort konnten wir uns mit einigen Patienten unterhalten und erfuhren den Grund ihres freiwilligen Aufenthaltes. Zudem erläuterte Frau von Obstfelder einige Zahlen und Fakten zur Klinik und den dort behandelten Suchtkrankheiten. Als wir nach einer kurzen Pause die ersten Informationen verarbeiten konnten, durften Freiwillige von uns ihr Können im alkoholisierten Zustand zeigen. Der vergleichbare Zustand wurde über eine spezielle Rauschbrille herbeigeführt, wobei die Augen auf einen Alkoholpegel von 0.7 Promille gebracht wurden. Mit dieser Brille sollten die Personen anschließend einen kleinen Parcours durlaufen, was sich jedoch als schwieriger erwies als gedacht.

Vor der kommenden Mittagspause hatten wir noch eine kleine Sporteinheit. Diese bestand aus Übungen zu Selbstvertrauen und Teamfähigkeit, welche auch Bestandteil der Therapie sind. Folglich war der Hunger groß und jeder freute sich auf das Mittagessen.

Gestärkt ging es zurück zum Vortragsraum, in dem wir anschließend mit den Patienten in kleinere Gruppen aufgeteilt wurden. Die Patienten zeigten uns die Einrichtung und erklärten die Funktionen der einzelnen Räumlichkeiten. Zudem erzählten sie uns vom alltäglichen Leben in der Suchtklinik und wie ihr Tagesablauf aussieht. Nach der Führung konnten wir weitere Fragen klären und es wurde uns nahegelegt wie man im Limit bleibt. Nachdenklich und mit vielen Eindrücken traten wir schließlich um 14:30 Uhr die Heimfahrt an.

Wir bedanken uns für die emotionalen Eindrücke.

Viele Grüße

euer Jonas

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