Drogenprävention

Bereits im November  durften wir zu einem 2 Stündigen Drogen Vortrag zu der Firma Lyondell Basell fahren. Nun wollen wir unsere Erfahrungen die wir dort gesammelt haben mit euch teilen:

 

Ein Kriminalpolizist von Ingolstadt gab uns nähere Einblicke in seine Arbeit als langjähriger Rauschgiftbeauftragter. Er stellte uns verschiedene Arten von Rauschgiften vor. Unter anderem Crack, Kokain, Ecstasy, Amphetamine, Gras und Heroin und erklärte uns die unterschiedlichen und berauschenden Wirkungen.

Interessant war es zu erfahren, aus welchen Pflanzen die einzelnen Drogen gewonnen und hergestellt werden. Und welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt die Rauschgifte einzunehmen wie z. Bsp. vom Rauchen, bis zum Schnupfen oder Spritzen.

Die hohen Beschaffungskosten von LSD, Heroin und Koks, genauso wie die Folgen bei der Einnahme der Drogen brachte  uns der Kriminalpolizist näher. Er berichtete uns von den unzähligen Einsätzen die er die letzten Jahre erlebt hat und wie die Einsätze verlaufen sind (erschreckend!!!).

Es waren unter anderem Drogensüchtige in unserem Alter oder auch jünger dabei, die letztendlich durch den Drogenkonsum nicht mehr weiter leben konnten. Andere realisieren nicht mehr, dass Sie auch Ihren Körper damit schädigen. Manche haben durchs „Line ziehen“ keine Nasenscheidewand mehr, da diese durch die Drogen weggeätzt wurde. Andere sterben an einer Erkältung weil der Körper so geschwächt ist, dass das Herz-Kreislauf-System durch den Drogenkonsum versagt.

Das schlimme an den Drogen ist die schnelle Abhängigkeit. Einmal probieren reicht schon um abhängig zu werden – auch wenn Du denkst es passiert nichts. Man will erfahren was die Droge mit einem macht und den Rausch testen, weil man dann ein besseres Gefühl hat und die Welt besser aussieht? So wollen die Leute, die viele Probleme haben, einen Ausweg sehen und wollen für immer in diesem Glücksrausch sein. Somit droht die Gefahr zur täglichen Einnahme der Drogen und dadurch erfolgt die Abhängigkeit. Damit fangen die Probleme erst richtig an. Beispiel: Man wird arbeitslos, weil man den Job oder den Ausbildungsplatz durch Drogenkonsum verliert und somit kein Geld mehr fürs Kaufen von Drogen hat. Klauen, Betteln und Prostitution und der Abrutsch in die Kriminalität folgt.

Sensibilisiert wurden wir vor allem zum Thema „K.O.-Tropfen“. Geruchslos und fast geschmacksneutral verabreicht – gerne in Getränken- kommt es urplötzlich zu einem Vollrausch. Man bemerkt gar nicht, dass man evtl. alles geklaut bekommt (Handy, Geldbörse etc.) oder es im schlimmsten Fall zu Vergewaltigungen kommt. Man wacht irgendwann auf, hat horrormäßige Kopfschmerzen und Erinnerungslücken und merkt dass etwas nicht stimmt. Wir wurden darauf hingewiesen das der Stoff der „K.O.-Tropfen“ nur bis eine gewisse Zeit im Blut nachweisbar ist und man sofort zur Polizei gehen muss.

Bei der Drogenprävention war auch der Gruppenzwang ein großes Thema.

Durch den Einfluss von Freunden wird man leicht dazu in Verlegenheit gebracht, die Drogen auszuprobieren um „cool“ zu sein und „dazu zu gehören“. Aber Courage ist, wenn man „NEIN“ sagt, weil man sich bewusst ist, was die Folgen sein können. Mit den richtigen Freunden ist es leicht eine gute Entscheidung zu treffen die auch akzeptiert wird.

Durch diesen Vortrag wurden uns die Rauschgiftwelt und die Folgen von Drogenkonsum eindrucksvoll näher gebracht. Dankeschön an den Herrn der Kriminalpolizei.

Ein wichtiger Appell an Alle!

Probleme lösen sich nicht mit einem Vollrausch – weder mit Alkohol geschweige denn mit Drogen! Cool sein heißt auch, NEIN zu sagen zu Drogen und Alkohol. Nur wer wahre und echte Freunde hat wird zu nichts gezwungen!!

Passt gut auf Euch auf!

Servus

Kathi und Tom

Ein Kommentar zu “Drogenprävention

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