Metallausbildung bei der Xervon

Am 28.05.2018 startete für uns eine 9 wöchige Reise zur Xervon in Münchsmünster, bei der wir eine Metallgrundausbildung sowie eine Elektroausbildung bekamen. Punkt 7 Uhr, Treffpunkt vor der Werkstatt. Erstmal lernten wir die Ausbilder kennen, damit das Eis untereinander gebrochen wird. Dann ging es auch schon los – wir bekamen Spinds zugewiesen, damit wir unsere Arbeitsklamotten verstauen können und Werkbänke für den Start der Übungsaufgaben mit Metall.

Als erstes begannen wir den theoretischen Unterricht mit dem Thema „Elektrik“. Dort wurden wir über die Elektrizität und ihre Folgen aufgeklärt. Unter anderem wie Menschen auf den Kontakt mit Strom reagieren und wie man sich verhält, wenn ein Mensch am Strom hängt. Es wurde erklärt wie man bei anderen betroffenen Personen reagiert sowie bei sich selbst, denn Selbstschutz hat Vorrang. Nach Mittag begannen wir das erste Mal mit den Metallarbeiten. Mithilfe eines Ordners starteten wir mit der ersten Aufgabe als „Warm-Up“. Dort mussten wir ein Blech erst anreißen und dann Körnern, eigentlich ja noch ganz entspannt, oder? Dachten wir, bis wir das erste Mal einen U-Stahl feilen mussten.

Bei der Metallausbildung konnten wir vom Feilen, Bohren, Reiben, Schneiden und Gewindeschneiden bis zum Sandstrahlen und Lackieren Erfahrung sammeln.

 Allgemein lernten wir in der Theorie viel über Reihenschaltung, Parallelschaltung und Wechselstrom. Alle Themen die wir besprochen hatten wurden mit Prüfungsaufgaben abgeschlossen, damit wir schon mal wissen worauf wir uns in der Prüfung einstellen müssen. Ganz am Ende wurde es korrigiert das wir zumindest ungefähr wissen was hängengeblieben ist und was wir dann noch einmal wiederholen müssen.

Nachdem die Elektroausbildung beendet war durften wir selbst einmal einen Schaltkreis zusammen stecken. Wir besprachen erst den Schaltplan und dann starteten wir. Natürlich stand uns der Ausbilder bei falls wir Hilfe benötigt hätten.

Zu guter Letzt wurden wir für die praktische Zwischenprüfung vorbereitet. Erst wurden wir in 2er und 3er Teams aufgeteilt, dann gab man uns ein paar Ventile, Schieber, Flanschverbindungen und Rohrleitungen, die wir nach einem Plan zusammen bauen mussten. Was dort wichtig war? Die Flussrichtung zu beachten, die richtigen Dichtungen zu benutzen und die Schrauben diagonal fest zu ziehen. Nachdem wir dann fertig waren mussten wir den Aufbau entlüften und danach Wasser hinein pumpen um zu sehen, wo unsere undichten Stellen waren, beziehungsweise welche Schrauben wir fester anziehen hätten müssen. Als wir dann fertig waren, ließen wir das Wasser ablaufen und bauten die Armaturen und Rohrleitungen wieder für das nächste Team auseinander.

Es waren zwar anstrengende und warme 9 Wochen, dennoch hat man viele Erfahrungen mitgenommen.

Eure Steffi

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